Warum Physiotherapie für Tiere?

Hunde und Pferde begleiten uns Menschen seit vielen Jahrhunderten. Bis vor einigen Jahrzehnten waren Sie "nur" unsere Helfer, Arbeiter und Beschützer.                                                                          

Heute leben Hunde viel enger mit uns Menschen zusammen und haben einen Platz als Familienmitglied. Pferde sind heute größtenteils unsere Freizeit- und Sportpartner. 

Deshalb entscheiden wir uns viel bewusster, unseren Tieren bei Schmerzen, nach OP´s oder bei Altersproblemen zu helfen. 

Die Möglichkeiten unseren Tieren durch Operationen zu helfen werden täglich umfangreicher - ebenso die Möglichkeiten in der alternativen Heilkunde. 

Physiotherapie

  

Die Physiotherapie und ihre Möglichkeiten erschließen sich immer mehr im Tierbereich. 

Genauso wie die Physiotherapie Menschen bei einer schnelleren Rekonvalenz helfen kann, kann auch die Tierphysiotherapie einen entscheidenen Vorteil bei vielen Erkrankungen sein.

  

Bewegungsfreude ist unseren Tieren angeboren - denn Bewegung heißt Lebensqualität! 


Ich möchte durch die Physiotherapie versuchen Schmerzen zu nehmen, Beweglichkeit wiederherzustellen und somit auch die Bewegungsfreude. 


Hunde wie auch Pferde profitieren von einer guten Physiotherapie - und einer guten Zusammenarbeit der behandelnden Therapeuten. 


Aus diesem Grund arbeite ich gerne mit Ihrem behandenden Tierarzt oder der behandenden Klinik zusammen. 


Schulmedizin, Physiotherapie und alternative Methoden sollten sich ergänzen, zum Wohl des Patienten! 

Akupunktur

  

Die Akupunktur ist ein Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). 


Im Körper befinden sich nach Annahme der TCM verschiedene Meridiane in denen die Lebensenergie das Qi fließt.


Beeinflusst wird das Qi von Yin und Yang – gibt es ein Ungleichgewicht der Energieströme, wird der Körper krank.


Durch das setzen einzelner Nadeln in Akupunkturpunkte entlang dieser Meridiane soll das Qi wieder in Gleichgewicht gebracht werden.

Die Akupunktur-Behandlung besteht, nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung, aus mehreren Sitzungen. 


Welche Punkte bei den verschiedenen Erkrankungen genadelt werden ist in der TCM festgelegt.


Die Akupunktur-Nadeln bestehen in der Regel aus rostfreiem Edelstahl. Sie sind sehr fein und werden einige Millimeter tief in die Haut gestochen. Die Behandlung ist weitestgehend schmerzfrei, eventuell kann das Einstechen der Nadeln in die Haut einen leichten Schmerz verursachen. 


Die Akupunktur-Nadeln bleiben zwischen 10 und 30 Minuten in der Haut und lassen sich anschließend leicht entfernen.


Zur Information:

Die 5 Säulen der TCM setzen sich neben Akupunktur durch Ernährung, Kräuterheilkunde, Massagen und QiGong zusammen


Blutegeltherapie

  

Die Blutegelbehandlung geht bis weit in die Antike zurück. 

Bereits dort wurden die Egel bei Gicht, Arthrose, Hauterkrankungen und zur Wundbehandlung einsetzt. 


Der Blutegel (Hirudo medicinalis) gehört zum Stamm der Ringelwürmer und hat seinen natürlichen Lebensraum in Europa, Nordafrika und Kleinasien. 


Am Kopf der Tiere befinden sich Thermorezeptoren, Tastsensoren und Chemorezeptoren, die zur Nahrungsaufnahme sehr wichtig sind, da Blutegel auf Wärme und Bewegung im Wasser reagieren.


Um Nahrung aufzunehmen saugt sich der Blutegel am Wirtstier fest und beginnt, mit 80 Zähnchen, verteilt auf 3 Kiefer, die Haut zu durchsägen. 

Der Biss eines Blutegels ist ca. 2 mm tief und vergleichbar mit einem Insektenstich. 


Während der Nahrungsaufnahme sondert der Egel eigene Stoffe in das Wirtstier ab, welche für uns Therapeuten von großer Wichtigkeit sind. 


Die therapeutisch wichtigsten „Abfallprodukte“ des Egels sind Egelin und Bdellin (beide entzündungshemmend), Hirudin und Calin (beide gerinnungshemmend und durchblutungsfördernd). 

Ebenso wirkt der Biss abschwellend und schmerzlindernd. 


Dadurch ergeben sich auch die vielen Indikationsfelder der Blutegeltherapie, zum Beispiel

  • Wirbelsäulenprobleme (z.B. Spondylosen, Bandscheibenvorfälle) 
  • Arthroseschmerzen und Arthritis
  • Gelenkfehlbildungen (z.B. Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie)
  • Ekzeme und Abzesse 
  • Hämatome und Wundheilungsstörungen
  • Venenerkrankungen (z.B. Thrombosen) 
  • Sehnenerkrankungen

Therapie Ablauf

  

Um eine gute und erfolgreiche Therapie bei Ihrem Tier durchführen zu können, benötige ich alle Informationen zu bereits durchgeführten Behandlungen. 

Zum Beispiel OP Berichte, Röntgenbilder oder Berichte Ihres behandelnden Therapeuten bzw. Tierarztes. 


Diese Informationen sammle ich und gehe mit Ihnen gemeinsam noch einige Fragen durch, die mir helfen die sinnvollste Therapie für Ihr Tier zusammen zu stellen. 

Danach führe ich eine eigene Untersuchung an Ihrem Tier durch, z.B. prüfe ich die Reflexe und die Gelenkbeweglichkeit.

 Diese Untersuchung ist individuell dem Problem, Zustand und der Mitarbeit Ihres Tieres angepasst. 


In den meisten Fällen behandle ich beim Erstbesuch bereits, manchmal erfordert eine Therapie aber eine größere Vorbereitung und ein Zusammenlegen der verschiedenen Informationen von mir. 

Bei den Folgeterminen passe ich meine Behandlungen individuell Ihrem Tier und seiner Problematik an. 


Daß ich flexibel aus verschiedenen Therapien wählen kann ist für mich ein großer Vorteil - denn Ihr Tier ist nicht jeden Tag gleich!   


Oft bekommen Sie als Patientenbesitzer von mir "Hausaufgaben", mit denen Sie Ihrem Tier täglich bei Fortschritten helfen können. 


Da ist Ideenreichtum und Kreativität gefragt! 


Aber das alles tun wir gemeinsam, um Ihrem Tier Schmerzen zu nehmen und die Freude an Bewegung zurück zu geben!

Jimdo

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